Graf Cziráky de Czirák et Dénesfalva
„Eine Generation, die die Geschichte ignoriert, hat keine Vergangenheit - und keine Zukunft." - Robert A. Heinlein
"Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern." - André Malraux
„Große Vergangenheit verpflichtet, sie verpflichtet zum Streben nach gleich großer Zukunft." - Konrad Adenauer, bei der Wiedergründung der Kölner Universität, Juni 1919
Es ist eine Verpflichtung gegenüber der Geschichte, der Tradition und der Familie in Bild und Wort festzuhalten, wer und was die Familie war und ist. Dies ist sicher in einer Adelsfamilie auf Grund dieser traditionellen Verfahrensweise und der vorhandenen Aufzeichnungen einfacher und daher meist weiter zurück in die Vergangenheit möglich. Trotzdem ist der Nutzen für jede Familie sowie für die gesamte Gesellschaft gleichermaßen hoch und als Genealogie oder Ahnenforschung eine Wissenschaft mit stetig wachsender Bedeutung. Auch dient sie, wegen vieler grenzübergreifenden Familienchroniken, im Resultat nicht zuletzt auch der Völkerverständigung.
Aus diesem Grund wird hier nicht nur auf den Stamm der Familie Cziráky de Czirák et Dénesfalva eingegangen, sondern enge Verbindungen zu anderen Familien dargestellt.
In der königlichen Thronfolge in Europa wird, dem Umstand der Gleichberechtigung von Mann und Frau folgend, der weiblichen Erbfolge Rechnung getragen. Auch wenn dies begrüßenswert ist, kann hier nicht darauf eingegangen und damit der Berücksichtigung im Familienstammbaum entsprochen werden, da dies nicht den Grundsätzen des „Genealogischen Handbuchs des Adels“ entspricht.
„Noblesse oblige - Adel verpflichtet“
Der Wahlspruch „noblesse oblige – Adel verpflichtet“ muss in der heutigen Zeit eine neue Bedeutung erhalten. Dieser Slogan war in der Vergangenheit gleichermaßen Verpflichtung und Zwang. Jedes einzelne Familienmitglied war gezwungen eine vorgegebene Rolle auszufüllen. Auf Grund der jüngeren Geschichte und des „american way of life“ ist auch in Europa die Verpflichtung, sich aus der eigenen Familiengeschichte und ~ tradition heraus zu definieren, kaum noch Raum gegeben. Diese Sichtweise, die insofern nachvollziehbar ist, als das eine Person auch nicht für die Fehler und ggf. den schlechten Namen einer Familie verantwortlich gemacht werden kann (Gesellschaftsschichten, Kasten, etc.), hat aber eben auch seine negativen Aspekte. So fühlt sich eine Person weder einem „guten“* Namen gegenüber sein Leben lang verpflichtet, noch hat sie das Bestreben einen solchen zu erwerben und diesen seinen/ihren Nachkommen weiterzugeben. Auch wird heute vielfach dem Faktor wie vermögend man ist oder welche gesellschaftliche Stellung man gerade bekleidet oft mehr Wertschätzung gegenüber gebracht, als dem Umstand einer anständigen* Lebensführung. Insofern verpflichtet z.B. der Adel und damit der gute Familienname zur Fortführung dieses Wahlspruchs. Es gilt dies aber natürlich auch abseits des Adels.
* „gut“ und „anständig“ in diesem Zusammenhang soll nicht als unfehlbar, tadellos oder gar besser, sondern z.B. an christlichen Werten orientiert und der Gesellschaft positiv und verantwortungsvoll zugetan verstanden werden
Inhalte im Überblick
Historischer Überblick
Entstehung des Adels in Ungarn
Genealogische Darstellung
Visualisierung von Stammbäumen und Linien
Dokumentensammlung
Archiv historischer Inhalte und Aufzeichnungen



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